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Keine Schweinerei im Schweinestall – dank Weidemann

Stefan Springsguth übernahm Anfang 2014 die Geschäftsführung der Agrargesellschaft mbH Bernterode. Die ehemalige LPG war auf die Mast von Schweinen und Rindern spezialisiert.

Der Maschinenpark war genauso wie die Gebäudesubstanz in die Jahre gekommen. „Als Erstes habe ich den Maschinenpark fast komplett ausgetauscht“, erzählt Stefan Springsguth, der auch als Verkaufsberater für einen großen Traktorhersteller tätig ist. So kamen innerhalb kurzer Zeit die drei Weidemänner auf den Hof. Füttern mit dem 1240, Ausmisten mit dem 3070 und Verlade- und Stapelarbeiten mit dem 3070T – da hat jeder sein Spezialgebiet.

Nach einem Jahr als Geschäftsführer konnte der ambitionierte Junglandwirt dann die letzten fünf Gesellschafter auszahlen. „Nach und nach sanieren wir jetzt die Gebäude“, erzählt er. Teilweise müssen diese komplett entkernt werden, an anderen Stellen reicht ein Eimer Farbe. Die Schweineställe in Bernterode sind offen. Die Schweine stehen hauptsächlich auf Spalten und werden durch Fressstände auf dem Gang gefüttert. Die Befüllung dieser Futterstände übernimmt der Weidemann 1240 LP. Da die Deckenhöhe sehr niedrig ist, gab es bei der Auswahl der passenden Maschine nicht viel Spielraum. „Der Hoftrac 1240 LP ist für uns genau richtig“, sagt Stefan Springsguth, „durch die niedrige Bauweise ist er nicht nur praktisch für den Einsatz im Stall, sondern er ist auch sehr standsicher, und das Einsteigen ist bequem.“

Als Besonderheit bietet die Agrargesellschaft Privatpersonen die Möglichkeit, sich ein Schwein auszusuchen. Das ausgesuchte Schwein wird markiert und in einen Stall mit Tiefstreu eingestallt. Hier wird es, ganz nach den Wünschen des neuen Besitzers, gemästet. Hat es das gewünschte Gewicht erreicht oder ist der passende Zeitpunkt gekommen, wird dieses Schwein entsprechend den Anforderungen des Kunden geschlachtet. Der Kunde kann in der Zwischenzeit immer vorbeikommen und „sein“ Schwein besuchen. Dank der offenen Ställe besteht hier keine erhöhte Gefahr durch zusätzliche Keimbelastung.

Zusätzlich zu den Mastschweinen hält die Agrargesellschaft noch fünf Mutterkuhherden mit insgesamt rund 350 Tieren. Diese werden im Winter zusätzlich in den Stallungen versorgt. Außer auf der eigenen rund 4,5 ha großen Hofstelle kommt der Maschinenpark auch auf den rund 300 ha des bewirtschafteten Grün- und Ackerlands sowie im Lohnbetrieb zum Einsatz. Hier arbeitet Stefan Springsguth mit einem befreundeten Lohnunternehmer zusammen. Für die Zukunft wünscht sich der gelernte Landwirt weitere Modernisierungen. So sollen z. B. Hochsilos für die Futterlagerung her und eine PV-Anlage auf die Hallendächer.