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Faszination Islandpferde

Die robusten und charaktervollen Pferde haben ihre Fangemeinde in ganz Europa.

Islandpferde gehören zu den Fünfgangpferden, da die meisten von ihnen nicht nur über die Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp verfügen, sondern zusätzlich über die genetisch fixierten Gangarten Tölt und/ oder Pass. Als „Islandpferd“ anerkannt werden allerdings nur reingezogene Tiere, deren Abstammung lückenlos bis nach Island zurückzuverfolgen ist. Seit 1909 ist in Island die Einfuhr von Pferden zur Vermeidung von Krankheiten verboten. Daher können Pferde, die in Island geboren wurden und einmal die Insel verlassen haben, nicht wieder nach Island zurück. Strenge Regeln für den Schutz einer ganz besonderen Pferderasse, die physisch stark, winterhart und im Reitverhalten vielseitig begabt ist sowie über ein ausgeglichenes Wesen verfügt. Ein Islandpferd ist erst mit ca. sieben Jahren ausgewachsen. Mit Rücksicht auf die späte körperliche Reife der Pferde werden sie erst zwischen dem vierten und fünften Lebensjahr angeritten. Islandpferde werden normalerweise recht alt – 30 bis 35 Jahre und mehr sind keine Seltenheit. Häufig können die Pferde noch weit über ihr 25. Lebensjahr hinaus geritten werden.

Lange Pferdetradition auf dem Basselthof.

All diese positiven Eigenschaften faszinieren auch die Familie Grimm vom Basselthof in Isernhagen. Seit 1972 betreibt sie hier vor den Toren Hannovers auf rund 10 ha eine Kombination aus Zuchtbetrieb und Reitanlage für Islandpferde. Pferde haben eine lange Tradition auf dieser Hofstelle, die bereits im 15. Jahrhundert als Umspannstation für Postkutschenpferde urkundlich erwähnt wurde. Die historischen Gebäude der Anlage stammen unter anderem aus dem 18. Jahrhundert. Die Versorgung der rund 70 Pferde des Hofes übernimmt seit Sommer 2016 der Weidemann 3080LPT. Der Teleskopradlader wurde von den Besitzern Malise und Arno Grimm zusammen mit ihrem Freund und Mitbewohner Alexander von Thun in Zusammenarbeit mit Heino Lampe, Land- und Gartentechnik, speziell für die Anforderungen des Betriebs konfiguriert.

Erledigung verschiedener Aufgaben.

Immer wenn es darauf ankommt, mehr Hubhöhe zu erzielen, eignet sich ein Teleskopradlader besonders gut. Der Stallmist des Hofes geht zur Weiterverwertung in eine Biogasanlage, sodass die Dungstätte regelmäßig aufgehäufelt wird und ein hoher Anhänger beladen werden muss. Mit seiner Hubhöhe von 4,99 m und der Überladehöhe von 4,57 m erfüllt die Maschine diese Kriterien. In der Regel sind aber auch die Durchfahrtshöhen auf einem Betrieb zu beachten – besonders, wenn Bestandsgebäude im Spiel sind. Mit dem 3080LPT bietet Weidemann einen Low-Position-Typ, der mit niedriger Kabine rund 20 cm weniger Höhe aufweist und mit seinen 2,25 m eine gute Gesamthöhe für den Betrieb mitbringt. Auch der Stroh- und Silogroßballentransport kann mit dem großen Teleskopradlader spielend erledigt werden. Die Weiden und das Hofgelände werden mit einem Mulcher gepflegt. Zur Befeuchtung der Reitbahn hat der, als Dipl. Ing. Maschinenbau tätige Alexander von Thun eine Apparatur mit Wassertanks und Pumpe selbst gebaut. Mit der vorhandenen Arbeitsbühne lassen sich die Bäume prima entasten, Flutlichtlampen austauschen und die Regenrinnen reinigen. Darüber hinaus runden eine Palettengabel und eine Schaufel das Einsatzspektrum des Teleskopradladers ab. Alexander von Thun erledigt in seiner Freizeit viele der obigen Arbeiten und fährt den Weidemann richtig gern: „Zuvor haben wir mit einem Frontlader gearbeitet – aber das ist wirklich kein Vergleich. Das Arbeiten geht mit dieser tollen Maschine und den vielen unterschiedlichen Anbaugeräten spielend von der Hand und bereitet mir sehr viel Spaß hier auf dem Basselthof – ein toller Ausgleich in meiner Freizeit“.