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Ein Weidemann sorgt für den Wellnessfaktor

Seit Anfang 2017 fährt die THERME EINS in Bad Füssing einen Weidemann 1240LP, eine kompakte und wendige Maschine, die in vielen Bereichen hinter den Kulissen des Betriebes zum Einsatz kommt.

Bereits 1938 bohrte man im ostbayerischen Bad Füssing nach Öl. Die Hoffnung, Öl zu finden, wurde jedoch enttäuscht. Dafür traf man in rund 1.000 m Tiefe auf heiße Quellen, die in den folgenden Jahren als heilsam erkannt und ausgebaut wurden. So entstand in dem kleinen Bauerndorf an der Österreichischen Grenze in den 1950er-Jahren ein großes Thermalbad.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich ein florierender Kurbetrieb, der neben der THERME EINS noch weitere Quellen erschloss und damit weitere Thermen und eine Vielzahl an Hotels hervorbrachte. „Heute spielt der Kurbetrieb jedoch eine immer geringere Rolle“, weiß Verena Scheer, Assistentin der Geschäftsleitung der THERME EINS, „heute sind unsere Kunden an Wellness und Wohlfühlurlaub interessiert. Wir müssen die in die Jahre gekommenen Kuranlagen entsprechend modernisieren und unser Angebot neu ausrichten.“ Neben einem angepassten Programm an Wellnessmassagen und Saunaangeboten bedeutet dies auch, dass die Anlagen modernisiert werden müssen. Viel Arbeit, die auf das achtköpfige Technik-Team und den 12er Weidemann wartet.

Als die THERME EINS im Jahr 2016 privatisiert wurde, änderte sich einiges. Der bereits angefangene Umschwung vom Kurbetrieb hin zum Wellnessangebot nahm richtig Fahrt auf und viele Abläufe mussten effizienter werden. So war es bisher Handarbeit, die Liegen im Frühjahr auf die Liegewiesen zu bringen und im Herbst wieder im Keller der Tiefgarage zu verstauen. Für solche und ähnliche Arbeiten suchte das Technik-Team nach einer maschinellen Lösung. Doch die Anforderung an eine neue Maschine war nicht so einfach, wie es zunächst aussah: Steile Rampen müssen befahren werden, und in der Tiefgarage beträgt die Deckenhöhe nur knapp 2 m. Außerdem muss die Maschine im Hintergrund des Thermenbetriebes auf schmalen Wegen und um enge Kurven fahren können. Im Winter sollte sie das Schneeräumen der Wege übernehmen. Es musste also eine kompakte, wendige und geländegängige Maschine mit niedriger Bauhöhe und beheizbarer Kabine gefunden werden. So kamen die Verantwortlichen des Technik-Teams auf den Weidemann Händler Stephan Schönberger. Gleich beim ersten Besuch stach ihnen ein 1240LP mit Kabine ins Auge. „Der muss es sein“, war Fahrer Daniel Rother sofort klar. Zum Glück hatte Weidemann diesen etablierten Maschinentyp gerade mit einer optionalen Kabine ausgestattet, so dass auch der Winterdienst mit diesem Typ komfortabel erledigt werden kann.

Weitere Aufgaben des 1240LP, der mittlerweile täglich von zwei Stammfahrern genutzt wird, sind das Laden und Entladen von Waren, der Transport von Dekorationen (z. B. Weihnachtsbeleuchtung) und das Bestücken des „Salzkammerls“ im Saunahof mit neuem Reisig. 2003 wurde neben der Therme ein großer Saunahof errichtet, der sich in einem alten Rottaler Vierseithof aus dem 18. Jahrhundert befindet. Der Hof wurde an seinem ursprünglichen Standort ab- und in Bad Füssing wieder aufgebaut.

Für die Zukunft plant die Therme I Betriebsgesellschaft noch die Anschaffung einer Kehrmaschine, mit der das Laub, das der Wind regelmäßig u. a. in die Tiefgarage bläst, entfernt werden kann. Dank des tatkräftigen Einsatzes der Therme- Mitarbeiter und des Weidemann 1240LP können täglich bis zu 2.000 Besucher das weitläufige Gelände mit 12 Thermalbecken im Temperaturbereich von 28 - 42°C und dem rund 3.000 m² großen Saunahof genießen, während hinter den Kulissen fleißig gearbeitet wird.