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Die tägliche Dosis Effizienz

Die am 26. April 1991 gegründete AGRO Agrarprodukt- und Handels GmbH Töttelstädt ging aus zwei Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften Pflanzenproduktion und Tierproduktion sowie einem Mischfutterwerk hervor. Tochterunternehmen sind heute die Agrar Töttelstädt GmbH, die Agrar Bienstädt GmbH, die Töttelstädter Fleisch- und Wurstwaren GmbH und die Biogas Töttelstädt GmbH.

Am Standort Töttelstädt werden auf insgesamt 1.800 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche 1.200 ha Getreide, 295 ha Raps, 80 ha Futtererbsen, 60 ha Zuckerrüben und 80 ha Mais angebaut. Es werden 500 Mastschweine gehalten. In der Töttelstädter Fleisch- und Wurstwaren GmbH werden jährlich etwa 9000 Schweine, 120 Rinder und 100 Schafe geschlachtet. Der Einzelhandel mit Fleisch- und Wurstwaren erfolgt in fünf Verkaufsstellen. Die Agrar Bienstädt GmbH bewirtschaftet 645 ha landwirtschaftliche Nutzfläche. Angebaut werden 270 ha Getreide, auf 100 ha Raps, die Futterfläche beträgt 230 ha. Die weitläufigen Stallanlagen beherbergen 400 Milchkühe, 420 weibliche Zuchtrinder und 380 Mastrinder. Die Milchquote beträgt 3.160.000 kg. Im Jahr 2008 wurde in regenerative Energien investiert und eine Biogasanlage mit 526 kWh gebaut. In ihr wird mit einem Mix aus Gülle, Mist, Maissilage und Getreide die Elektro- und Wärmeenergie gewonnen. Die Abwärme wird für die eigenen Bürogebäude, die Fleischerei und die angeschlossene Pension sinnvoll genutzt – so können jährlich, je nach Witterung,ca. 60.000 – 80.000 Liter Heizöl ersetzt werden. Waren es bei der Gründung des Unternehmens 417 Gesellschafter, so sind es heute noch 26 Eigentümer, die hinter dem Ganzen stehen. Der Prozess der Konsolidierung hat sechs Jahre in Anspruch genommen. Insgesamt werden im Betrieb heute 85 Mitarbeiter, davon sieben in der Verwaltung, beschäftigt. Der Geschäftsführer Dipl. Ing. Agrartechnik Dirk Roth managt die vielfältigen Aktivitäten unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Gute Ausstattung erforderlich

Wer in solchen Dimensionen arbeitet, der braucht neben guten Mitarbeitern auch Maschinen und Equipment, auf das man sich verlassen kann. Insgesamt sind auf der AGRO an den Standorten Töttelstädt und Bienstädt sechs Weidemann Maschinen in unterschiedlicher Größe und aus verschiedenen Baujahren im Einsatz (siehe Informationsfeld). Früher waren für Ladearbeiten ausschließlich Traktoren mit Frontladern im Gebrauch. Die erste Weidemann Maschine, ein 3002, wurde in 1992 auf dem Milchviehbetrieb in Bienstädt angeschafft. Danach kamen sukzessive weitere Weidemänner, die die vielfältigen Transport- und Ladearbeiten in der Innenwirtschaft übernommen haben: Ausmisten und Einstreuen, Futtervorlage, Strohfahren, Materialtransporte und vieles mehr wird mit den Maschinen, die täglich im Schichtbetrieb laufen, fast rund um die Uhr erledigt. Wobei die Maschinen mit ihren jeweiligen Arbeitsgängen so ausgelastet sind, dass sie z.B. ausschließlich für das Einstreuen mit dem Einstreugerät zuständig sind. Im Jahr werden hierfür ca. 8.000 selbsterzeugte Quaderballen verbraucht. Dirk Roth, der Geschäftsführer der AGRO sagt zu seinen Erfahrungen mit den Weidemann Maschinen: „Es sind sehr robuste Maschinen mit guten Motoren, die unseren hohen Anforderungen gewachsen sind. Unsere Betriebsschlosser warten die Maschinen gern und sind der Meinung, dass die Weidemänner zwar kompakt aber solide und für sie gut nachvollziehbar gebaut sind.“ Dieser Aspekt ist wichtig, denn die AGRO unterhält an den beiden Standorten Töttelstädt und Bienstädt jeweils eine eigene Werkstatt mit insgesamt drei Betriebsschlossern, die sich um den gesamten Maschinenpark kümmern und u.a. dafür sorgen, dass die Weidemänner stets einsatzbereit sind.

Die Betriebsphilosophie

„Das Gesamtkonzept muss stimmen – warum z.B. die durchschnittliche Milchleistung unser Kühe von 8.500 Litern auf 10.000 Liter hochziehen, wenn man wesentlich mehr reinpowern muss und es sich betriebswirtschaftlich negativ auswirken kann“, so der Geschäftsführer Dirk Roth. Die Dinge zwar im Großen, aber durchaus mit Augenmaß handhaben – so könnte man die Betriebsphilosophie der AGRO beschreiben. Das Agrarunternehmen aber stets betriebswirtschaftlich betrachten und bewerten, ohne den Blick für die Inhalte, die Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit zu verlieren. Wie blickt der Geschäftsführer Dirk Roth für seine Agrarprodukt- und Handels GmbH in die Zukunft, wenn man z.B. das Thema Wegfall der Milchquote betrachtet: „Der Michpreis wird natürlich sinken, ein Ausgleich wird von den Betrieben über die Quantität vorgenommen werden müssen. Auch der Wegfall von kleineren und mittleren Betrieben ist wahrscheinlich. Für uns bedeutet dies, dass wir unseren Tierbestand mit der gleichen Personalabdeckung managen müssen – hier spielt die effiziente Unterstützung durch gute Maschinen und geeignete Anlagen natürlich eine entscheiden Rolle.“ Die AGRO wartet die weitere Entwicklung dazu ab und plant hierfür in absehbarer Zeit den Bau von neuen Milchviehstallungen.